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Philosophie Zurück zur Hauptseite Poliglottus - ein Lernprogramm für Erwachsene Sprachen lernen ist ein Problem der großen Zahl. Ab dem 9. Lebensjahr lernen wir in unserer Muttersprache jeden Tag etwa 10 neue Wörter - am Ende der Schulzeit bringen wir es damit auf 30.000 bis 50.000 Wörter. Die Regeln, nach denen diese Wörter variiert und zu Sätzen zusammengesetzt werden, also die grammatischen Regeln, lernen wir viel früher. Noch früher, nämlich in den ersten Lebensjahren, lernen wir, gesprochene Laute zu verstehen und zu reproduzieren. Sich einen umfangreichen Wortschatz anzueignen ist also die schwierigste Aufgabe beim Erlernen einer Sprache. Das gilt auch für Fremdsprachen. Wie viele Wörter wir brauchen, hängt davon ab, was wir in der anderen Sprache erreichen wollen. Für ein paar höfliche Formulierungen und die Bestellung von einem Glas Bier sind ein Dutzend Wörter ausreichend. Wer mehr als ein Bier möchte, muß mehr tun. In 5 Jahre Fremdsprachenunterricht in der Schule haben wir es gesehen: mit den 2000 bis 3000 Wörtern, die wir am Ende kannten, kamen wir nicht weit. Wer Zeitung lesen, Nachrichten hören und anspruchsvolleren Gesprächen folgen möchte, braucht mehr. 5000 bis 10000 Wörter stehen auf dem Programm. Je schneller man den Wortschatz lernt, um so schneller lernt man eine Sprache. Je umfangreicher der Wortschatz ist, um so besser versteht und spricht man eine Sprache. Es braucht viel Zeit, 5000 bis 10000 Wörter zu lernen - zehnmal mehr Zeit als für das Studium der grammatischen Regeln. Sprachen lernen ist ein Problem der großen Zahl. Poliglottus hilft Ihnen, die große Zahl zu meistern. Bernd Sebastian Kamps Paris, im August 2005
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Die Wörtermühle ist ein Flying Publisher Website. Werbeflächen stehen nicht zur Verfügung.
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